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Nicht das Bonusheft vergessen!

Nicht das Bonusheft vergessen!

Die Stempel in Ihrem Bonusheft sind bares Geld wert. Deshalb sollten Sie nicht zu spät einen Vorsorge- oder Prophylaxetermin vereinbaren! Das sichert Ihnen den Stempel.

So funktioniert das Bonusheft bei Erwachsenen: Wenn Sie Zahnarztbesuche über fünf Jahre lückenlos nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz um 20 Prozent. Können Sie Untersuchungen über zehn Jahre nachweisen, steigt der Zuschuss der Krankenkasse sogar um insgesamt 30 Prozent.

So funktioniert das Bonusheft bei Kindern: Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gibt es ein spezielles Vorsorge-Programm, das sogenannte „IP-Programm“ (IP= Individualprophylaxe). Vorgesehen sind zwei Besuche beim Zahnarzt pro Jahr. Deshalb gibt es auch zwei Stempel jährlich!

Ein Tipp: Falls erforderlich, tragen wir natürlich Stempel nach. Aber warten Sie bitte nicht zu lange damit!

Verstärkung für die Prophylaxe

Zenja Jusic ergänzt unser großartiges Prophylaxe-Team.
Zenja Jusic ergänzt unser großartiges Prophylaxe-Team. Die gebürtige Kroatin ist Zahnarzthelferin und Fachärztin für Gesundheits- und Sozialwesen. „Ich habe lange Zeit in einer kleineren Praxis gearbeitet und konnte das Wissen aus meinen zahlreichen Fortbildungen nur teilweise nutzen“, berichtet sie, „hier kann ich von der individuellen Kinderprophylaxe bis zur komplexen Parodontalbehandlung arbeiten und es sehr genießen“. In ihrer Freizeit liest sie gerne. Um ihre Arbeit auszugleichen, spielt sie auch Tennis, geht Skifahren, ins Fitnessstudio oder zum Yoga.

Zahnfleisch: Säure & Schärfe schützen!

Saure Zitrone und scharfer Ingwer für gesündere Zähne
Saure Zitronen und scharf schmeckender Ingwer verleihen Speisen und Getränken eine besondere Geschmacksnote.
Doch beide Stoffe können viel mehr: Sie stimulieren die molekularen Abwehrkräfte im menschlichen Speichel. Das wiesen Forscher der Technischen Universität München und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie nach.

Drs. Raymond Metz erklärt: „Speichel enthält neben Schleimhaut- und Immunzellen Moleküle mit wichtigen biologischen Aufgaben. Er ist damit für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch entscheidend.“
Zugleich sei er Barriere gegen Krankheitserreger von außen: „Hier wirken das 6-Gingerol aus Ingwer ebenso wie die Zitronensäure. Sie erhöhen die Menge antimikrobiell wirkender Moleküle. Die Studie zeigt anhand von Bakterienkulturen, dass beide zusammen das Wachstum schädlicher Bakterien fast komplett stoppen.“

Also doch: Zucker fördert Karies

Zucker fördert Karies
Der Zucker eines Glases Apfelschorle täglich genügt offenbar, damit sich die Mundflora erheblich verändert. Das haben Forscher des Uniklinikums Freiburg erstmals nachgewiesen.
Dr. Helge Alfers erläutert die Zusammenhänge: „Besonders schädlich sind Bonbons oder süße Getränke, bei denen der Zucker lange im Mund bleibt. Dadurch vermehren sich Bakterienarten, die als Abfallprodukt viel Säure produzieren. Schützende Bakterienstämme gehen hingegen verloren.“ Was hilft als Vorbeugung? „Industriezucker meiden, zahnfreundliche Süßungsmittel wählen.“ Zwar würden regelmäßiges Zähneputzen und die Prophylaxe den Bakterienfilm immer wieder entfernen. Sie könnten aber nichts gegen die Zunahme der schädlichen Bakterien und damit das höhere Kariesrisiko ausrichten.

Wann zum Kieferorthopäden?

Gibt es den richtigen Termin für einen Behandlungsbeginn beim Kieferorthopäden? Zahnarzt Herbert Schwarz aus der Praxisklinik Ruhrgebiet weiß: „Der Kiefer und die bleibenden Zähne entwickeln sich bei jedem Kind unterschiedlich. Deshalb nutzen wir die regelmäßigen halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen strukturiert für Voruntersuchungen.
Dabei kontrollieren meine Kollegen das Durchbrechen und die Stellung der bleibenden Zähne. Aus der Erfahrung wissen wir, wann ich für die Kieferorthopädie hinzugezogen werden muss.“
Die Eltern erhielten dadurch die Gewissheit, dass der Einstieg in die Behandlung sinnvoll erfolgt.

Datenschutz „in aller Munde“

Datenschutz beim Zahnarzt in der Praxisklinik Mülheim
Europaweit greift eine neue Datenschutz-Grundverordnung. Sie stärkt die Rechte von Verbrauchern und Patienten, indem sie mehr Transparenz zum Umgang mit Daten herstellt.
„In der Übergangszeit bedeutet das einigen Aufwand. Auch von unseren Patienten benötigen wir zur Verarbeitung ihrer Daten neue Einwilligungen“, erklärt Drs. Raymond Metz.
Zahnärzte und Verwaltungsteam haben den Umgang mit Patientendaten in der Praxis mit dem neuen Recht abgeglichen. „Die Datensicherheit für die Patienten wird höher, bei uns intern stiegen Transparenz und Sichehrehit. Damit werden auch Fehlerquellen beseitigt – deshalb ist die Reform wirklich sinnvoll.“

Praxisklinik Ruhrgebiet gehört zu den Leading Implant Centers

Praxisklinik Ruhrgebiet gehört zu den Leading Implant Centers
Jeder dritte Zahnarzt beschäftigt sich mit Implantologie. „Es ist erfreulich, dass dieses Verfahren eine breite Akzeptanz hat“, sagt dazu Dr. Michael Heller.
„Andererseits wissen wir, dass auch unerfahrene Zahnärzte Implantate setzen. Dadurch steigt leider auch die Wahrscheinlichkeit, dass die OP nicht ganz so erfolgreich verläuft.“ Deshalb implantieren in der Praxisklinik drei qualifizierte, langjährig erfahrene Zahnärzte.
Dr. Michael Heller hat zusätzlich als Oralchirurg weitere Zertifizierungen durchlaufen und wurde daher zum Mitglied der angesehenen „Leading Implant Center“ benannt. „Ich freue mich, dass ich den internationalen, strengen Kriterien entspreche.“
Mehr zum Thema: bit.ly/praxisklinik-lic

Unsere neue Zahnärztin

Wir freuen uns über die Verstärkung von Dr. med. dent. Katharina Fischell für unser Zahnärzteteam.
Sie fühlt sich gut aufgenommen und freut sich, in der angenehmen Arbeitsatmosphäre der Praxisklinik arbeiten zu können.
„In unserem Kollegenteam habe ich die Möglichkeit, ergänzende Behandlungsmethoden zu diskutieren. Dadurch kann ich häufig eine bessere Lösung für den Patienten schaffen“, erklärt sie die Vorteile. „Ich spüre, dass die Patienten diese Stärke der Praxisklinik zu schätzen wissen.“
Ihr kleiner Sohn freut sich, dass seine Mama in der Praxisklinik in Teilzeit arbeitet und so mehr für ihn da sein kann.

Zahnersatz richtig pflegen

Zahnersatz ist überaus langlebig. „Allerdings nur, wenn er exakt passt sowie regelmäßig und richtig gepflegt wird“, weiß Dr. Michael Heller.
Er achtet besonders auf die Funktion und Passgenauigkeit von neuem Zahnersatz. Ergänzend kommen die Pflegetipps von den Prophylaxespezialistinnen der Praxis: „Sie sehen, ob die Reinigung durch die Patienten zu Hause bereits gut funktioniert, und können bei Schwierigkeiten gezielt helfen.“
Dabei geht es zum einen um die Ausstattung für die häusliche Reinigung, zum anderen um die Putztechnik: „Wir zeigen ganz konkret, wie sich auch schwerer zugängliche Bereiche – vor allem unter einer Brücke oder am Implantat – reinigen und entzündungsfrei halten lassen.“

Bakterien bekämpfen? Am besten in Teamarbeit!

Der „Gegner“ im Mund besteht aus Millionen schädlichen Bakterien, die Zahnfleisch und Kieferknochen zum Rückzug zwingen.

Die „Verteidiger“ sind gute Bakterien, die für eine stabile Mundgesundheit sorgen. Wer hilft ihnen, die Gegner zum Rückzug zu zwingen? „Allianzen sind die Lösung“, sagt Drs. Raymond Metz. „Je weiter eine Zahnfleischerkrankung fortgeschritten ist, desto stärkere Verbündete brauchen Sie.“

Praktisch übersetzt heißt das: Wer wiederkehrende leichtere Zahnfleischentzündungen hat, der braucht eine gute häusliche Mundhygiene und eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung, um die Erkrankung in Schach zu halten. „Das empfehlen nicht nur wir – das rät auch eine neue Leitlinie der Fachgesellschaft ‚DG Paro‘“, unterstreicht Dr. Michael Heller.

Mindestens elf Millionen Deutsche leiden an einer schweren Zahnfleischentzündung, oft mit Knochenabbau. „Das bekommen Sie nur mit starken Verbündeten in den Griff“, bleibt Dr. Metz im Bild. „Wichtig ist eine erfahrene Praxis mit engmaschiger Betreuung durch Prophylaxespezialistinnen. Wenn Sie auch zu Hause ‚nach Plan‘ vorgehen, können Sie die Situation bei Zähnen und Zahnfleisch gut stabilisieren.“

Die „DG Paro“ will die Behandlung mit vier Leitlinien standardisieren. „Das schafft Behandlungsqualität“, bestätigt Dr. Helge Alfers. „Für problematisch erachten wir die Antibiotikatherapie als vierten Baustein.“ Denn Zahnärzte würden zu häufig Antibiotika verschreiben. „Mit unserer photodynamischen Therapie erzielen wir beste Erfolge – ganz ohne Antibiotika und störende Nebenwirkungen.“