Zahnarzt & Zahnklinik Mülheim – Metz, Heller, Alfers – Praxisklinik für Zahnheilkunde, Ästhetik & Implantologie

Menschen & Medizinisches: Neues aus unserer Praxisklinik

Neue Verfahren, neue Mitarbeiter, neue Ideen: Hier informieren wir Sie über allerlei Wissenswertes. Wenn Sie gerne regelmäßig informiert bleiben wollen, bestellen Sie bitte auch unseren Newsletter – entweder per Post oder per E-Mail!

Was QM und Sicherheit miteinander zu tun haben

03.07.20
Was QM und Sicherheit miteinander zu tun haben

Sicherheit hat in der Praxisklinik eine doppelte Bedeutung: Denn hier gilt es nicht nur Patienten und Team jederzeit und speziell in der aktuellen Situation zu schützen.

Denn jede Behandlung – insbesondere die Prophylaxe- und Parodontitis-Behandlungen – ist wichtig und sollte ohne Verzögerung erfolgen, da sie zur Mundgesundheit beiträgt. Und die ist gerade jetzt wichtiger Helfer für eine gute Immunabwehr. Aufschieben und Abwarten ist für Zahnärzte also keine Option!

Als Zahnmediziner waren die Zahnärzte der Praxisklinik vom ersten Tag in einer vergleichsweise idealen Position: „Hygiene ist ein Teilbereich unseres Studiums. Diese Abläufe trainieren wir im Team regelmäßig, damit sie perfekt beherrscht werden“, erläutert Dr. Helge Alfers.

Zum Qualitätsmanagement (QM) der Praxisklinik gehöre außerdem, regelmäßig alle Standards zu überprüfen. „Wir analysieren turnusmäßig, was wir noch besser machen können. Nun lag der Fokus natürlich auf der Frage, wie wir Team und Patienten besser schützen können“, beschreibt Dr. Michael Heller die Recherche bei den Fachgesellschaften und im eigenen Netzwerk.

Die Bilanz fiel bereits gut aus. Die Veränderungen, vor allem durch mehr Abstand zueinander, sind dennoch sofort sichtbar. „Die zugehörigen Abläufe haben wir verändert und trainiert. Gerade in belastenden Zeiten geben solche klaren Regeln Sicherheit und tun allen Beteiligten gut“, erklärt Drs. Raymond Metz.

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Mund gesund: Immunsystem dankt (auch wegen COVID-19)

05.06.20
COVID-19 und das Immunsystem. Informationen vom Zahnarzt.

Für medizinische Laien ist es kaum vorstellbar: Zu unseren Körperzellen gehören noch einmal mindestens ebenso viele Bakterien. Zusammen bilden sie einen „Superorganismus“ – und nun ahnt der Laie, warum den Zahnärzten der Praxisklinik so viel an „guten“ Bakterien im Mund ihrer Patienten gelegen ist.

„Sie verteidigen unser Haupteinfallstor gegen Erreger aller Art“, erläutert Dr. Michael Heller. „Durch die COVID-19-Pandemie ist dieses Thema ‚in aller Munde‘ und auch wir werden häufig darauf angesprochen.“

Doch es gehe nicht allein um die aktuelle Situation. Mundgesundheit sei immer wichtig als Schutzschild gegen Erreger: „Gesundes Zahnfleisch wirkt wie eine Barriere. Deshalb ist die sorgfältige Zahnpflege und Zahnfleischpflege so wichtig. Erkrankt das Zahnfleisch, entstehen kleinste Wunden. Durch sie können Erreger jeder Art in den Körper eindringen. Dann muss unser Immunsystem Höchstarbeit leisten.“

Aus diesem Grund profitierten besonders Patienten mit geschwächtem Immunsystem von einer gezielten Behandlung. Dr. Helge Alfers ergänzt: „Bei vielen Patienten genügt die regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Schwer erreichbare Beläge werden dabei sanft entfernt. Danach sind die Zähne wieder spürbar glatt, so dass Bakterien schlechter anhaften können.“ Seien die Probleme schon größer, gebe es weitere sanfte Behandlungsmöglichkeiten: „Mit unserer fotodynamischen Therapie behandeln wir Zahnfleischerkrankungen praktisch schmerzfrei, sehr präzise und zumeist ganz ohne Antibiotika.“

Diese sanfte und effiziente Therapie nutze vor allem Patienten mit Rheuma, Arthritis, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Immunschwäche. „Gerade diese Risikogruppen möchten wir jetzt besonders schützen.“

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Brauche ich eine Fissurenversiegelung?

08.05.20
Fissurenversiegelung

Viele Menschen finden Grübchen „niedlich“. Und fast jeder denkt nur an lustige Wangen- oder Kinngrübchen. Unsere Zahnärzte wissen allerdings, dass auch Zähne klitzekleine Grübchen haben können. Die sind gar nicht so niedlich. Sie sind nämlich fast unsichtbar und können doch ziemliche Probleme auslösen.

Kleine Grübchen und größere Spalten auf den Zähnen sind die Stellen, an denen sich Süßkram und Speisereste regelrecht „festkrallen“ können.
Wenn das immer wieder passiert, leidet nach und nach der Zahnschmelz an diesen Stellen und Karies kann entstehen. Denn leider ist es so, dass der Zahnschmelz bei Kindern noch nicht so hart und widerstandsfähig ist wie bei den Erwachsenen.

Fleißiges Zähneputzen und unsere regelmäßige Individualprophylaxe sorgen dafür, dass Kinderzähne trotzdem gesund bleiben können.

Außerdem kümmern sich Forscher auf der ganzen Welt um den Schutz von Kinderzähnen. Wenn unsere Zahnärzte und Prophylaxespezialistinnen denken, dass Zähne mehr Schutz benötigen, werden sie möglicherweise eine Versiegelung der kleinen Grübchen und größeren „Fissuren“ vorschlagen. Durch diese Versiegelung können sich Speisereste nicht mehr in den Vertiefungen Deiner Zähne festhalten. Bei Backenzähnen unterstützt auch die Krankenkasse die Versiegelung.

Die kompletten Zähne lassen sich allerdings nicht versiegeln! Kinder und Erwachsene müssen also weiterhin auch selbst dafür sorgen, dass Zähne blitzblank geputzt sind und Kariesbakterien keine Chance haben …

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COVID-19: Unsichtbare Sicherheit

24.04.20
COVID-19: Unsichtbare Sicherheit

Sicherheit in unserer Zahnarztpraxis ist in vielen Fällen unsichtbar – schließlich müssen wir für Behandlung und Zahnklinik jeden Tag auf perfekte Hygiene achten.

„In der ersten Phase der Kontaktbeschränkungen haben wir unseren Praxisbetrieb dennoch zum Schutz aller Beteiligten auf ein Minimum reduziert und viele Termine verschoben“, erläutert Dr. Michael Heller. „Das Virus ist auch weiterhin sehr gefährlich und erfordert von uns allen Rücksichtnahme und Vorsicht. Wir haben die Zeit genutzt und uns intensiv mit der zukünftigen Gewährleistung der Sicherheit bei allen Prozessen innerhalb unserer Praxis beschäftigt.“

Dr. Helge Alfers ergänzt: „Sichtbar werden unsere hohen Hygienestandards nun auch mit entsprechenden Schutzausrüstungen und Präventionsmaßnahmen für Behandlungen. So sind wir bestens gerüstet für die geplanten schrittweisen Lockerungen der Richtlinien.“

Mit dem 27. April 2020 kehrt die Praxisklinik zu den gewohnten Öffnungszeiten zurück. Zum Schutz aller Beteiligten wird die Terminvergabe entzerrt; zusätzlich greifen erweiterte Hygienemaßnahmen sowie die bekannten Abstandsregeln.

Neu: telefonisches Vorgespräch zum Termin

„Wir bitten außerdem, zum vereinbarten Termin pünktlich zu erscheinen, da wir nur so den Behandlungsablauf mit allen Schutzmaßnahmen gewährleisten können“, erläutert Drs. Raymond Metz. „Um die Personenanzahl in der Praxis so gering wie möglich zu halten, bitten wir Begleitpersonen darum, draußen zu warten. Alle Patienten befragen wir nun zu Krankheits- und Erkältungssymptomen. Im Verdachtsfall führen wir eine Fiebermessung durch. Sollten wir Sie um eine Terminverschiebung wegen erhöhter Risikofaktoren bitten, hoffen wir auf Ihr Verständnis.“

Alle Fragen rund um Termine und COVID-19 beantwortet das Empfangsteam.
Bleiben Sie gesund!

Antibiotika-Resistenz vorbeugen

03.04.20
Antibiotika-Resistenz vorbeugen

Antibiotika gelten seit langem als hilfreiche Therapieunterstützung bei entzündlich bedingtem Knochenabbau (Parodontitis). Dagegen stehen neuere Erkenntnisse, dass die Bakterien in den tiefen Zahnfleischtaschen resistent werden können, also durch Antibiotika nicht mehr abgetötet werden.

Die Poliklinik für Parodontologie der Universität Gießen wertete deshalb Befunde erkrankter Patienten aus einem Zeitraum von zwölf Jahren aus.
Dazu Drs. Raymond Metz: „Die Forscher wollten herausfinden, ob Alter, Rauchen oder vorherige Krankenhausaufenthalte erkennbare Auswirkungen auf Resistenzen haben.“

Acht wichtige, häufig eingesetzte Antibiotika wurden untersucht. „Zu den wichtigen Erkenntnissen gehört für uns, dass ältere Menschen viel häufiger resistent werden. Doch auch bei den Jüngeren bis zu 40 Jahren hat leider fast jeder Zehnte eine Resistenz entwickelt.“

Die Praxisklinik setzt deshalb weiterhin auf Vorbeugung: Denn wer keine Zahnfleischentzündung entwickelt, braucht auch keine Therapie mit Antibiotika. Dr. Michael Heller: „Unsere Prophylaxespezialistinnen zeigen jedem Patienten, wie sich Entzündungen vermeiden lassen. Die professionelle Zahnreinigung rückt regelmäßig verfestigten Belägen zu Leibe, damit sich dort keine gefährlichen Entzündungen bilden können.“

Die eigene Vorbeugung sei auch hier besser als eine spätere, möglicherweise aufwändige Therapie: „Antibiotika können Leben retten. Wir sollten sie deshalb sparsam und richtig einsetzen.“

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Ausbildung zur „ZFA“

10.02.20
Sawan Khalaf-Hayi ZFA Praxisklinik Muelheim Ruhr
Kader Kurttekin ZFA Praxisklinik Muelheim Ruhr

Die Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten ist begehrter denn je. Deshalb bilden wir in diesem Jahr direkt zwei junge Damen aus: Unsere neue Auszubildende Sawsan Khalaf-Hayi hat sich schon früh für Zahnmedizin interessiert und schätzt die freundschaftliche Zusammenarbeit in unserem Team. In ihrer Freizeit liest sie und hört Rapmusik. Sie spricht kurdisch und arabisch.

Ihre Mitauszubildende Kader Kurttekin arbeitet gerne mit Menschen und genießt den manchmal auch turbulenten Praxisalltag. Als sportlichen Ausgleich mag sie ihren aktiven Fitnesssport. Sie spricht türkisch.
Beide werden in den drei Ausbildungsjahren erfahren, wie vielfältig das Berufsbild ist. Grundlagen vermittelt die Berufsschule, die praktische Anwendung trainieren wir regelmäßig im Team miteinander.
Mehr zur Ausbildung zahnmedizinische Fachanstellte (ZFA)..

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Aus unserem Team

31.01.20
Semra Silahdar

Mit Semra Silahdar haben wir eine neue Kollegin gewonnen, die sich besonders für anspruchsvolle Aufgaben in unserer Zahnklinik begeistert. Die zahnmedizinische Fachangestellte schätzt die vielfältigen chirurgischen Behandlungen in der Oralchirurgie. „Ich finde es sehr reizvoll, dass ich hier ein wesentlich breiteres Aufgabenspektrum habe und mich fachlich noch einmal weiterentwickeln kann. Das haben andere Praxen in dem Umfang nur selten zu bieten.“

Den kollegialen Umgang im Team findet sie wichtig, um beste Leistungen zu bringen: „Das passt hier in der Praxisklinik perfekt.“ Konzentriertes Arbeiten braucht einen guten Ausgleich. Nach Feierabend treibt sie deshalb regelmäßig Sport und verbringt die Zeit mit ihrer Familie. Ihre zwei Jungs halten sie dabei in Bewegung.

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Aus unserem Team

06.12.19
Sabrina Pedljic

Von einem besonderen Talent profitiert unsere neue Prophylaxeassistentin Sabrina Pedljic:
Als Linkshänderin kann sie beidhändig behandeln. „So habe ich immer den richtigen Winkel und kann meine Patienten sehr viel schonendener behandeln. Und natürlich ermüde ich nicht so schnell, weil ich ja beide Hände gleichmäßig einsetzen kann.“
Sie behandelt ganz besonders gerne Kinder und schult sie im Umgang mit Zahnbürste und Zahnseide. Über ihre fröhliche und geduldige Art freuen sich auch die Erwachsenen bei der Prophylaxe. Auch das Bleaching empfindet sie als spannende Aufgabe: „Es ist schön zu sehen, wenn sich Patienten mit dem Resultat so richtig wohl fühlen.“
Zuvor war sie in großen Praxen in München und Düsseldorf tätig. „Das war teilweise ganz schön wuselig. Hier freue ich mich über den viel kürzeren Arbeitsweg und das persönlichere Arbeiten.“
Wenn es ihre Zeit erlaubt, unterstützt sie ihre Mutter als freiberufliche Seniorenbegleiterin oder geht ins Fitnessstudio – den Rücken stärken.

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Nicht das Bonusheft vergessen!

25.11.19
Nicht das Bonusheft vergessen!

Die Stempel in Ihrem Bonusheft sind bares Geld wert. Deshalb sollten Sie nicht zu spät einen Vorsorge- oder Prophylaxetermin vereinbaren! Das sichert Ihnen den Stempel.

So funktioniert das Bonusheft bei Erwachsenen: Wenn Sie Zahnarztbesuche über fünf Jahre lückenlos nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz um 20 Prozent. Können Sie Untersuchungen über zehn Jahre nachweisen, steigt der Zuschuss der Krankenkasse sogar um insgesamt 30 Prozent.

So funktioniert das Bonusheft bei Kindern: Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gibt es ein spezielles Vorsorge-Programm, das sogenannte „IP-Programm“ (IP= Individualprophylaxe). Vorgesehen sind zwei Besuche beim Zahnarzt pro Jahr. Deshalb gibt es auch zwei Stempel jährlich!

Ein Tipp: Falls erforderlich, tragen wir natürlich Stempel nach. Aber warten Sie bitte nicht zu lange damit!

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Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündung: Was bringt Homöopathie?

02.10.19

Homöopathie

Wer möchte schon Zahnschmerzen im Urlaub oder eine lästige Zahnfleischentzündung? Doch solche Probleme scheinen immer dann aufzutreten, wenn man gerade ein wenig zur Ruhe kommt …
Allerdings ist es nicht immer ein Vergnügen, im Urlaub einen Zahnarzt zu suchen. Dann kann vielleicht die Homöopathie bis zur Rückkehr helfen.
Dr. Helge Alfers: „Naturheilverfahren und Homöopathie können Zahnprobleme übergangsweise lindern. Sie eignen sich manchmal auch in Schwangerschaft und Stillzeit, wenn herkömmliche Schmerzmittel nicht angewendet werden sollten.“

Bei Zahnschmerzen kann nach seiner Erfahrung eine homöopathische Behandlung helfen: „Bewährt haben sich Apis D12 oder Arnica D12. Sie kann man auch nach einem größeren Eingriff zur Linderung einnehmen.“ Zudem solle sich der Patient unbedingt schonen.

Auch bei lästigen Apthen wisse die Homöopathie Rat: „Hier hilft vielen Patienten Apis/Belladonna cum Mercurio.“
Mercurius solubilis eigne sich grundsätzlich bei akuten Entzündungen – „aber bitte immer nur nach Rücksprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt!“
Ganz wichtig: Wenn die Beschwerden nicht nach wenigen Tagen abklingen, muss ein Zahnarzt die ursache abklären!

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