Menschen & Medizinisches: Neues aus unserer Praxisklinik

Neue Verfahren, neue Mitarbeiter, neue Ideen: Hier informieren wir Sie über allerlei Wissenswertes. Wenn Sie gerne regelmäßig informiert bleiben wollen, bestellen Sie bitte auch unseren Newsletter – entweder per Post oder per E-Mail!

Zahnersatz richtig pflegen

09.05.18

Zahnersatz ist überaus langlebig. „Allerdings nur, wenn er exakt passt sowie regelmäßig und richtig gepflegt wird“, weiß Dr. Michael Heller.
Er achtet besonders auf die Funktion und Passgenauigkeit von neuem Zahnersatz. Ergänzend kommen die Pflegetipps von den Prophylaxespezialistinnen der Praxis: „Sie sehen, ob die Reinigung durch die Patienten zu Hause bereits gut funktioniert, und können bei Schwierigkeiten gezielt helfen.“
Dabei geht es zum einen um die Ausstattung für die häusliche Reinigung, zum anderen um die Putztechnik: „Wir zeigen ganz konkret, wie sich auch schwerer zugängliche Bereiche – vor allem unter einer Brücke oder am Implantat – reinigen und entzündungsfrei halten lassen.“

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Bakterien bekämpfen? Am besten in Teamarbeit!

27.04.18

Der „Gegner“ im Mund besteht aus Millionen schädlichen Bakterien, die Zahnfleisch und Kieferknochen zum Rückzug zwingen.

Die „Verteidiger“ sind gute Bakterien, die für eine stabile Mundgesundheit sorgen. Wer hilft ihnen, die Gegner zum Rückzug zu zwingen? „Allianzen sind die Lösung“, sagt Drs. Raymond Metz. „Je weiter eine Zahnfleischerkrankung fortgeschritten ist, desto stärkere Verbündete brauchen Sie.“

Praktisch übersetzt heißt das: Wer wiederkehrende leichtere Zahnfleischentzündungen hat, der braucht eine gute häusliche Mundhygiene und eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung, um die Erkrankung in Schach zu halten. „Das empfehlen nicht nur wir – das rät auch eine neue Leitlinie der Fachgesellschaft ‚DG Paro‘“, unterstreicht Dr. Michael Heller.

Mindestens elf Millionen Deutsche leiden an einer schweren Zahnfleischentzündung, oft mit Knochenabbau. „Das bekommen Sie nur mit starken Verbündeten in den Griff“, bleibt Dr. Metz im Bild. „Wichtig ist eine erfahrene Praxis mit engmaschiger Betreuung durch Prophylaxespezialistinnen. Wenn Sie auch zu Hause ‚nach Plan‘ vorgehen, können Sie die Situation bei Zähnen und Zahnfleisch gut stabilisieren.“

Die „DG Paro“ will die Behandlung mit vier Leitlinien standardisieren. „Das schafft Behandlungsqualität“, bestätigt Dr. Helge Alfers. „Für problematisch erachten wir die Antibiotikatherapie als vierten Baustein.“ Denn Zahnärzte würden zu häufig Antibiotika verschreiben. „Mit unserer photodynamischen Therapie erzielen wir beste Erfolge – ganz ohne Antibiotika und störende Nebenwirkungen.“

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Neue Studien: Implantate sind verlässlich, wenn …

29.03.18

So ehrlich sollten alle Mediziner sein, die operieren: Ja, es kann Komplikationen geben. Und nein: Nicht bei jedem Patienten ist jeder Wunsch erfüllbar. „Die Implantat-OP gilt als sehr sicherer Eingriff. Neue internationale Studien zeigen, was die Implantat-OP erfolgreich macht und den Langzeiterfolg sichert. Sie sagen auch, welche Risiken Patienten bekannt sein sollten“, so Dr. Michael Heller. Diese vier zentralen Punkte sollten Patienten kennen:

  1. Vorerkrankungen erst therapieren, dann implantieren

Bei Patienten mit einer ausgeprägten Zahnfleischentzündung (Parodontitis) reduziert eine vor­herige Therapie das Risiko – wichtig ist, dass auch die Nachsorge gezielt erfolgt. „Auch ‚Knirschen‘ ist ein Risiko, das zu­vor abgeklärt werden sollte“, betont Drs. Raymond Metz.

  1. Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko für Implantatverlust

Bei Rauchern leidet die Durch­blutung der Mundhöhle. Dadurch steigt das Infektionsrisiko, aus dem Entzündungen und Knochenabbau resultieren können.

  1. Spezialisten für Implantologie behandeln erfolgreicher

Spezialisierte Implantologen haben eine Misserfolgsrate von niedrigen drei Prozent. Bei allgemein praktizierenden Zahnärzten ist das Risiko für Implantatverlust mehr als doppelt so hoch, nämlich sieben Prozent.

  1. Eine regelmäßige Nachsorge sichert den Langzeiterfolg

Zahnimplantate sind eine Investition, die gepflegt werden muss. Nur so bleibt die Zufriedenheit erhalten.

Mehr zum Thema:

https://praxisklinik-ruhrgebiet.de/leistungen/implantate-muelheim/

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Neues aus unserem Team

12.03.18

Andrea Pöhlker (links) Unsere neue Zahntechnikerin ist sehr glücklich, nach ihrer Elternzeit wieder ihren Traumberuf auszuüben und im Team zu arbeiten. „Besonders mag ich die handwerkliche Komponente bei der individuellen Fertigung des Zahnersatzes. Und Routine gibt es zum Glück auch nicht.“

Eine Teilzeitregelung macht es ihr möglich, entspannte Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Und wenn der Tag genug Stunden hat, greift sie gerne zum Buch.

Wir bedanken uns außerdem herzlich bei Karin Frehmann, die sich nach 14 Jahren Praxiszugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Ihre bisherigen Aufgaben am Empfang und hinter den Kulissen in der Verwaltung hat Lisa-Marie Kroll übernommen. „Damit hat sich mein Tätigkeitsfeld komplett verändert. Das war auf der einen Seite eine echte Herausforderung, auf der anderen Seite unglaublich spannend“, sagt sie. Als sie in der Praxisklinik anfing, war sie von der guten Organisation der Praxis beeindruckt. Jetzt hat sie das selbst in der Hand …

Zähneknirschen: in Ordnung, störend oder schädlich?

12.02.18

„Als ich so unfair behandelt wur­de, habe ich mit den Zähnen geknirscht.“ Eine Redensart, die viel verrät – denn Zähneknirschen ist für viele Menschen ein Weg, Stress zu verarbeiten.

Vor allem nachts spannen sich die Kaumuskeln so stark an, dass die Kräfte auf den Zähnen bis zu sechsmal höher sein können als beim normalen Kauen.

„Wenn Kinder knirschen, ist das meist harmlos“, weiß Dr. Helge Alfers. „Man weiß, dass sie so ihre Zähne einschleifen und auch das tagsüber Erlebte verarbeiten.“ Knirschen Erwachsene, dann gefährdet das Zähne und Zahnersatz. „Sinnvoll ist ein Gespräch, bei dem wir die Ursachen ermitteln. Zumeist hilft eine spezielle Zahnschiene.“

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Spitzenplattform für Top-Implantologen

26.01.18

Die international agierenden „Leading Implant Centers“ legen strenge Kriterien an: Hier werden nur solche Implantologen aufgenommen, die sich qualitativ auf dem höchsten Ausbildungs- und Zertifizierungsniveau der einzelnen Fachgesellschaften befinden.

Diese strenge Auswahl ist damit ein verlässliches Entscheidungsmerkmal für Patienten, die sich auf eine besoners hohe Behandlungsqualität verlassen möchten.

Wir freuen uns, dass wir die Kriterien zur Aufnahme erfüllen konnten – und natürlich darauf, uns dort künftig engagiert einbringen zu können!

http://www.leadingimplantcenters.com/de/klinik/michael-heller/

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Haben Sie Ihren Stempel?

01.12.17

Weihnachten naht unausweichlich: Deshalb sollten Sie nicht zu spät einen Vorsorge- oder Prophylaxetermin vereinbaren, wenn Sie noch einen Stempel in Ihrem Bonusheft benötigen!
So funktioniert das Bonusheft bei Erwachsenen: Wenn Sie regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt über einen Zeitraum von fünf Jahren lückenlos nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz um 20 Prozent. Können diese Untersuchungen über einen Zeitraum von 10 Jahren nachgewiesen werden, steigt der Zuschuss der Krankenkasse um insgesamt 30 Prozent.
So funktioniert das Bonusheft bei Kindern: Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gibt es ein spezielles Vorsorge-Programm, das sogenannte „IP-Programm“ (IP= Individualprophylaxe). Vorgesehen sind zwei Besuche beim Zahnarzt pro Jahr – also gibt es auch zwei Stempel jährlich! Falls erforderlich, tragen wir natürlich Stempel nach – aber warten Sie bitte nicht zu lange damit!

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Sinnvolle Vernetzung

24.11.17

Per Post, am Empfang oder bei Veranstaltungen erhalten unsere Patienten aktuelle Post: ihren persönlichen „Patientenbrief“. Wenn dort der Platz für wichtige Informationen nicht ausreicht, verweisen wir auf unsere Internetseite.
Zusätzlich bilden wir kleine quadratische Symbole ab: „Wenn Sie diese QR-Codes scannen, finden Sie zusätzliche Informationen zum Thema auf unserer Webseite“, erläutert Dr. Michael Heller. Der erforderliche „QR-Reader“ ist kostenlos als App installierbar.
Möglich wird der zusätzliche Service durch einen technische und inhaltliche Überarbeitung der Praxis-Webseite: „Wir haben dafür gesorgt, dass die Zusatz-Infos auf Smartphone und Tablet komfortabel nutzbar sind.“

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Bei unerfülltem Kinderwunsch: Auch an Parodontitis denken!

04.09.17

Je älter Paare sind, die Nachwuchs bekommen möchten, desto mehr Zyklen kann es bis zu einer Schwangerschaft dauern.
Doch nicht nur die nachlassende Fruchtbarkeit der Partner kann zum Problem werden – Studien zeigen nun, dass Entzündungen im Mund eine Schwangerschaft verhindern können. „Bei Männern lassen sich die Keime aus der Mundhöhle im Sperma nachweisen“, erläutert Drs. Raymond Metz. „Wird die Parodontitis erfolgreich behandelt, enthält eine Samenprobe auch wieder mehr gesunde Spermien.“
Auch bei Frauen kann es bei einer chronischen Zahnfleischentzündung mit der Schwangerschaft länger dauern oder gar nicht klappen. „Sie müssen zudem eine Fehl- oder Frühgeburt fürchten“, weiß Dr. Michael Heller, „weil die Keime aus der Mundhöhle im ganzen Körper eine Belastung darstellen.“ Zum Glück sei die Parodontititsbehandlung dank moderner Verfahren heute schonend und erfolgreich möglich: „Für betroffene Paare können wir die Chancen ganz entscheidend verbessern, Nachwuchs zu bekommen. Sicherheit geben weitere Kontrolltermine während der Schwangerschaft.“

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Kinderzähne profitieren von gesunder Süße

03.08.17

Es muss nicht immer Industriezucker sein: Vor allem in Bonbons und Kaugummis werden immer häufiger zahnfreundliche Süßungsmittel eingesetzt – zu erkennen am „Zahnschirmchen“.
„Forscher an der technischen Universität Wien haben nun einen Weg gefunden, den Süßstoff Xylitol mit nur einem Herstellungsschritt zu fertigen“, weiß Dr. Helge Alfers. „Dadurch wird die Herstellung umweltfreundlicher und preiswerter.“ Eltern haben die Möglichkeit, beim Einkauf nun noch mehr auf das Zahnschirmchen zu achten. „Gute Mundhygiene ist wichtig. Doch zusätzlich sollten wir vermeiden, dass Kinderzähne mit allzu viel Zucker in Berührung kommen – durch ausgewogene Ernährung und bewusstes Naschen .“ Zusätzlich sorgt eine spezielle Prophylaxe für Kinder dafür, dass Kinder ohne Karies aufwachsen können.

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