Menschen & Medizinisches: Neues aus unserer Praxisklinik

Neue Verfahren, neue Mitarbeiter, neue Ideen: Hier informieren wir Sie über allerlei Wissenswertes. Wenn Sie gerne regelmäßig informiert bleiben wollen, bestellen Sie bitte auch unseren Newsletter – entweder per Post oder per E-Mail!

Kann man neue Zähne einfach ersteigern?

19.05.22

Zahnauktionsportale sind neu und erweitern Vergleichsmöglichkeiten der Patienten. Deutlich länger gibt es die zahnärztliche Zweitmeinung. Bereits seit 2005 können Patienten diese einholen – ganz einfach durch Vorlage ihrer Krankenkassenkarte.

„Diese Vergleichsmöglichkeit durch die zahnärztliche Zweitmeinung begrüßen wir“, betont Drs. Raymond Metz. „In unserer Implantatsprechstunde suchen uns häufig Patienten auf, die bereits einen Heil- und Kostenplan vorliegen haben und noch unsicher sind. Im Rahmen der zahnärztlichen Zweitmeinung erfragen wir die individuellen Wünsche. Zudem zeigen wir mögliche Alternativen zur Planung auf. Damit wollen wir Sicherheit vermitteln und die Entscheidung erleichtern.“

Die Zweitmeinung hat ihren Sinn

Denn nur eine sorgfältige Diagnose, die individuelle Beratung und ein breites Spektrum möglicher Therapien würde es den Patienten wirklich ermöglichen, sich gut informiert und sicher zu entscheiden. „Deshalb ist es so wichtig, dass der Zahnarzt gut erreichbar und bei Sorgen verfügbar ist. Die Entscheidung für Zahnersatz ist schließlich weitreichend und sollte bestmöglich begleitet sein.“
Aus diesem Grund zögert Dr. Michael Heller bei der anderen, neueren Entwicklung.

Was bringen Zahnauktionsportale?

„Seit einiger Zeit können Patienten den Heil- und Kostenplan bei einem Zahnauktionsportal von anderen Anbietern unterbieten lassen“, erläutert Dr. Michael Heller.
Doch dieser Kostenvergleich sei häufig nicht so transparent, wie sich nicht Nutzer das erhoffen. Vor allem können dabei Zusatzkosten entstehen. Teilweise seien das Gebühren fürs Portal. Auch Fahrt- oder gar Hotelkosten müssten regelmäßig mit einberechnet werden. Die Endsumme sei außerdem häufig deutlich höher als zuerst genannt.

Dr. Helge Alfers ist überzeugt: „Zahnauktionsportale haben einen grundsätzlichen Sinn, aber auch klare Schwächen. Wer bei Zahnersatz sparen möchte, kann das erst einmal mit dem Zahnarzt oder der Zahnärztin des Vertrauens besprechen. Da sie alle Fakten kennt, kann sie geeignete Alternativen vorschlagen. Oft lässt sich die Summe auch einfach finanzieren.“

Zahnarzt Mülheim: Wir gehören zu den TOP100 DENTAL!

12.04.22

Wir gehören zu den 100 besten deutschen 5-Sterne-Praxen der Fachrichtung Dental! Das Siegel „Top100 Dental“ bestätigt, dass wir bei unserer jährlich neuen Teilnahme eine der Top-Punktzahlen erhalten haben.

Ausgezeichnet wird damit unser Patienten-Service, die interne Fortbildung und Mitarbeiterangebote.

„Uns zeigt eine solche Auszeichnung, dass wir in sehr vielen Bereichen alles richtig machen“, freut sich Praxisgründer Drs. Raymond Metz. „Zugleich ist sie ein Ansporn, auch in Zukunft alles für zufriedene Patienten und Mitarbeiter zu tun.“

Das ist allerdings keine kleine Aufgabe: Da sich die Kriterien von Jahr zu Jahr unterscheiden genügt es nicht, nur ein paar Stärken in die Waagschale zu werfen. Und so stellen wir uns regelmäßig der Herausforderung: Gehören wir in ganz verschiedenen Bereichen immer noch zu den deutschen Top-Praxen?

Zahnarzt Mülheim: gesamtes Team ausgezeichnet

Die erneute Auszeichnung hat sich das gesamte Team verdient. „Nur mit unseren effizienten Organisatorinnen in der Verwaltung, nur mit unserem sympathischen Empfangsteam, nur mit den präzisen Kollegen im Dentallabor, nur durch die Leistung jeder einzelnen Prophylaxekraft und Assistentin können wir Zahnärzte unsere Patienten zufrieden stimmen“, ergänzt Dr. Michael Heller.

Erste Zusatz-Qualifikation schon 2005 erworben

Schönes Detail: Ausgezeichnet wurden auch andere Praxischefs, die 2005 gemeinsam mit Drs. Raymond Metz und Dr. Michael Heller – als erste deutsche Zahnärzte überhaupt – den zusätzlichen „Master of Science Implantologie“ und „Master of Science Ästhetische Zahnheilkunde“ erworben hatten. Das ist dann der perfekte Beweis: Wer immer weiter lernt, wird auch immer zu den Besten gehören.

Kinderzahnarzt Mülheim: schlauer werden mit dem Kleinen Patientenbrief

25.02.22

Unsere kleinen Patienten sind ganz schön zahn-schlau. Solche kniffligen Fragen können sie locker beantworten: „Wer hat die härtesten Zähne – Mensch, Maus oder Eichhörnchen?“

Durch den „Kleinen Patientenbrief“ erfahren sie eine Menge über ihre eigenen Zähne. Sie wissen auch, dass man Zähne (und Edelsteine) nach der so genannten Mohs‘schen Härteskala einordnen kann. Solche Fachbegriffe kennen sonst eher Chemiker, Biologen und andere Spezialisten.

Drs. Raymond Metz erzählt, warum ihm der Kleine Patientenbrief so wichtig ist: „Kinder erleben heute den Zahnarzt viel spielerischer und angenehmer als ihre Eltern oder Großeltern. Sie lernen ihre Zähne richtig zu pflegen und erfahren zusätzlich auf spannende Weise, was ihre Zähne so besonders macht.“

Kinderzahnarzt Mülheim: Miteinander für mehr Zahn-Schlauheit
Auch Dr. Michael Heller liegt die Information der jungen Patienten am Herzen: „Unsere Kinderzahnärzte in Mülheim und die Prophylaxespezialistinnen überlegen uns immer neue Themen, mit denen wir die Zahngesundheit interessant vermitteln können. Dabei werden auch wir manchmal noch ein bisschen schlauer.“

Denn auch Zahnärzte wissen nicht alles. Zwar wissen sie, dass der menschliche Zahn gegenüber Maus und Eichhörnchen keine Chance hat. „Er ist nicht so hart und er wächst nicht nach. Deshalb brauchen wir ja auch manchmal Zahnersatz“, sagt Dr. Helge Alfers. Aber wer von beiden gewinnt?

Wer nun selbst wissen will, ob Maus oder Eichhörnchen härtere Zähne haben, sollte sich beim nächsten Besuch einfach mal den Kleinen Patientenbrief geben lassen.

Kinderzahnarzt Mülheim: Der Kleine Patientenbrief ist auch für die Großen da
„Wir freuen uns, wenn auch unsere erwachsenen Patienten die Information für die jüngeren Patienten kennen und ein bisschen zahn-schlauer werden wollen. Denn unser Eindruck ist, dass diese lockere Herangehensweise auch den Eltern und Großeltern Freude bereitet und sich damit die eigene Wahrnehmung verändert.“

Zahnarzttermin – bitte ohne zu zögern!

09.02.22
Wer zögert noch beim Zahnarzttermin? Dann ist Ihre Unterstützung gefragt! Noch immer gibt es nämlich Menschen, die auf Vorsorgetermine und die professionelle Zahnreinigung verzichten.

„Wir hören, dass unsere regelmäßigen Informationen im Patientenbrief gut ankommen“, berichtet Dr. Michael Heller. „Doch damit erreichen wir natürlich nur unsere Patienten. Andere Patienten scheinen immer noch zu denken, dass sie aus Rücksichtnahme noch warten sollten mit einer Behandlung.“

Doch diese Sorge sei unbegründet, erklären die Zahnärzte der Praxisklinik. Und sie sagen auch, warum:

  1. Es gibt keine Engpässe in der zahnärztlichen Versorgung.
  2. Zahnarztpraxen beherrschen Hygiene besonders gut.
  3. Regelmäßige Vorsorge schützt vor Folgeerkrankungen.
  4. Wohlbefinden ist wichtig – (ästhetische) Zahnbehandlungen sollten deshalb nicht warten.

Wer den einen oder anderen „Zauderer“ im Freundeskreis hat, kann mit diesen nun mit guten Argumenten informieren und Überzeugungsarbeit leisten. „Wir wissen, dass wir jetzt noch viele Zähne retten können“, erläutert Dr. Helge Alfers. „Wartet der Patient zu lange, bleibt oft nur noch das Ziehen des Zahns übrig.“

Wenn nun kleinere oder größere Schäden zu behandeln sind, nutzen die Zahnärzte der Praxisklinik sanfte und praktisch unsichtbare Zahnästhetik. Drs. Raymond Metz weiß: „Die Aussicht für eine gepflegteres Lächeln hilft vielen Patienten bei der Entscheidung für einen ersten Zahnarzttermin nach der langen Pause.“

Zahnarzt-Termine sind auch kurzfristig verfügbar.

Ausbildung zur ZFA

15.12.21

Auch wir spüren, dass sich weniger Schulabgänger um eine Ausbildung bewerben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir auch im Ausbildungsjahr 2021 eine engagierte Auszubildende gefunden haben: Isabella Stojnic erlernt nun bei uns den Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA).

„Ich finde es klasse, dass Drs. Raymond Metz und Dr. Michael Heller als Fachkundelehrer am Berufskolleg tätig waren. Sie wissen dadurch ganz genau, worauf es in der Praxis und in der Berufsschule ankommt“, freut sich Isabella Stojnic. „Alle im Team sind direkt supernett zu mir gewesen und ich weiß, dass ich jederzeit alles fragen kann.“
Wir wünschen ihr viel Erfolg und eine tolle Zeit bei uns in der Praxisklinik!

Auch 2022 bilden wir wieder zur ZFA aus. Über Bewerbungen freuen wir uns hier: praxisklinik-ruhrgebiet.de/ausbildung-zfa-zahnarzt-muelheim/

Gesundes Zahnfleisch = Schutz vor Alzheimer

10.11.21
Chronische Entzündungen bedeuten Dauerstress für den Körper, wissen Ärzte. Seit einigen Jahren werden auch Zahnfleischinfektionen und die daraus resultierenden Entzündungen von Wissenschaftlern auf ihre Auswirkungen untersucht. Diese können bis zum Kieferknochen vordringen. Dabei schädigen sie nicht nur den sogenannten „Zahnhalteapparat“, sondern geben auch schädliche Stoffe ins Blut ab.

Drs. Raymond Metz erklärt: „Zahnfleischerkrankungen lassen sich dementsprechend im Blut und Gewebe nachweisen: zum einen durch Bakterien, zum anderen durch sogenannte Entzündungsmarker.“ Aktuell arbeiten Forscher daran, mögliche Schädigungen des Hirngewebes zu erforschen. Das Ziel ist ein verbesserter Schutz vor Alzheimer.”

Dr. Michael Heller ergänzt: „Immer mehr Studien zeigen die vielfältigen Folgen von Parodontitis auf zahlreiche Körperregionen. Konsequente Vorbeugung ist daher das einzig Sinnvolle.“ Die eigene gute Zahnpflege sowie regelmäßige Kontrollen zwei Mal jährlich seien die Grundlage. Je nach individuellem Befund müsse dann meist Zahnstein entfernt werden, manchmal auch eine Parodontitis-Therapie erfolgen. „Unsere professionelle Zahnreinigung kombiniert die Vorbeugung mit Wohlbefinden, weil die Zähne ganz besonders glatt und strahlend wirken.“

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Neu im Praxisteam

27.08.21
Am Empfang begrüßt nun Tanja Reimann unsere Patienten. Die Reiseverkehrskauffrau besitzt 30 Jahre Berufserfahrung und liebte ihren Beruf. Doch in ihrer Corona-Zwangspause entschied sie sich, neue Erfahrungen zu sammeln. Mit dem Durchstarten hat sie direkt die Branche gewechselt: „Der Kontakt zu Menschen ist unbezahlbar. Ich bin glücklich, nun in diesem tollen Team zu arbeiten.“

Die Mutter zweier erwachsener Kinder findet es wichtig, eine Aufgabe zu haben, kann allerdings auch gut abschalten: „Seit sieben Jahren spiele ich leidenschaftlich Golf und bekomme den Kopf wunderbar frei.“

Abszess im Mund: Entzündungsärger an heißen Tagen

23.07.21

Abszess im Mund: Entzündungsärger an heißen Tagen

Vor der Fahrt in den Urlaub ist für viele der Urlaubs-Check des Autos so selbstverständlich wie das Kofferpacken. Schließlich möchte niemand auf dem Weg ins Ferienparadies auf der Autobahn stranden. Genauso können einem aber Zahnschmerzen schöne Sommertage oder gar die wertvollsten Wochen des Jahres gründlich verleiden.
„Das Risiko, Zahnprobleme zu bekommen ist im Sommer deutlich höher“, weiß Dr. Michael Heller. „Wir haben schon immer festgestellt, dass in den heißen Monaten mehr Patienten mit Abszessen im Mund zu uns kommen.“. Schwülheißes Wetter gilt unter Zahnärzten deshalb als Abszess-Wetter.

Auch andere Fachärzte kennen den Zusammenhang. Eine Studie des Rhode Island Hospital in den USA hat Abszesse untersucht und Beweise gefunden. So gehen die Forscher davon aus, dass hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sowie vermehrtes Schwitzen das Wachstum des Bakteriums Staphylococcus aureus begünstigt. Und dieses ist in fast allen Fällen der Auslöser für Abszesse – auf der Haut und eben auch im Mund.

Die gute Nachricht: Ein Abszess lässt sich meist gut behandeln und die Schmerzen klingen schnell ab. Was vielen Patienten dabei nicht gefällt: Die Einnahme von Antibiotika lässt sich praktisch nicht vermeiden. Dafür ist die Mundregion einfach zu stark durchblutet, so dass die Bakterien auch andere Bereiche im Körper schädigen könnten.
Abszess im Mund: Entzündung hat vielfältige Ursachen

„Versteckte Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischtaschen führen oft zur Bildung eines schmerzhaften Abszesses“, weiß Dr. Raymond Metz. Nur die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt kann hier vorbeugen. Denn eine Zahnfleischentzündung verläuft zunächst oft unbemerkt, bevor sie chronisch wird und ernste Folgen haben kann. „Wir setzen deshalb in unserer Praxis auf einen schmerzfreien und sicheren Frühtest, um Entzündungen schon im Frühstadium lokalisieren und behandeln zu können“, erklärt Dr. Helge Alfers. „Für einen gelungenen Urlaub empfehlen wir deshalb einen Urlaubs-Check für die Zähne“, so die Zahnärzte. „Das gilt natürlich vor allem bei längeren Reisen oder einem Urlaub in Gebieten, in denen die zahnärztliche Versorgung nicht sichergestellt ist.“

Abszess im Mund: Vorbeugung ist machbar

Ohnehin ist die Zeit vor dem Urlaub ein guter Zeitpunkt, um seine Zähne auf Vordermann bringen zu lassen. Mit einer professionellen Zahnreinigung lassen sich Beläge entfernen, von denen eine schmerzhafte Entzündung aufgehen könnte. Zugleich lassen sich beispielsweise Verfärbungen auf sanfte und schonende Weise entfernen, um das strahlende Weiß wieder zum Vorschein zu bringen. „Optische Makel wie Lücken oder abgebrochene Zähne und starke Verfärbungen können wir zudem völlig schmerzfrei ohne Bohren und Schleifen beseitigen.“
So vieles war so lange nicht möglich – doch auf sich Acht geben und vorsorgen, das ging immer. „Zum Glück haben unsere Patienten verinnerlicht, dass sie sich mit jeder Vorsorgeuntersuchung und jedem Prophylaxetermin etwas Gutes tun“, freut sich Drs. Raymond Metz.

„Wir wissen aus aktuellen Erhebungen, dass viele Patienten im letzten Jahr nicht zum Zahnarzt gegangen sind“, ergänzt Dr. Michael Heller. „Bei uns waren das erfreulicherweise nur knapp fünf Prozent.“

Diese Patienten träfe es jetzt doppelt: „Oft haben sich bestehende Zahnfleischerkrankungen verschlimmert, so dass Zähne nicht mehr zu retten sind. Und durch den fehlenden Stempel im Vorsorgeheft fällt womöglich der Zuschuss der Krankenkasse geringer aus.“ Allerdings lohne es sich, diesen Aspekt mit der Krankenkasse zu besprechen: „Wenn nur ein Stempel in zehn Jahren fehlt ist denkbar, dass sich die Krankenkasse kulant zeigt“, weiß Dr. Helge Alfers.

Während andere Praxen verschobene Termine abarbeiten, stellen die Zahnärzte der Praxisklinik eine andere Tendenz fest: „Ästhetische Maßnahmen sind sehr gefragt. Eigentlich logisch: Schließlich waren wir 15 Monate lang fast nur zu Hause oder haben Maske getragen.“

Die Nachfrage nach professioneller Zahnreinigung, Bleaching und Zahnersatz sei erfreulich: „Wer etwas für die Zahnästhetik tut, hat zugleich positive Effekte für die Mundgesundheit.“

Vorsorge: was eingehaltene Termine nun bedeuten

16.07.21
Vorsorge: was eingehaltene Termine nun bedeuten
So vieles war so lange nicht möglich – doch auf sich Acht geben und vorsorgen, das ging immer. „Zum Glück haben unsere Patienten verinnerlicht, dass sie sich mit jeder Vorsorgeuntersuchung und jedem Prophylaxetermin etwas Gutes tun“, freut sich Drs. Raymond Metz.

„Wir wissen aus aktuellen Erhebungen, dass viele Patienten im letzten Jahr nicht zum Zahnarzt gegangen sind“, ergänzt Dr. Michael Heller. „Bei uns waren das erfreulicherweise nur knapp fünf Prozent.“

Diese Patienten träfe es jetzt doppelt: „Oft haben sich bestehende Zahnfleischerkrankungen verschlimmert, so dass Zähne nicht mehr zu retten sind. Und durch den fehlenden Stempel im Vorsorgeheft fällt womöglich der Zuschuss der Krankenkasse geringer aus.“ Allerdings lohne es sich, diesen Aspekt mit der Krankenkasse zu besprechen: „Wenn nur ein Stempel in zehn Jahren fehlt ist denkbar, dass sich die Krankenkasse kulant zeigt“, weiß Dr. Helge Alfers.

Während andere Praxen verschobene Termine abarbeiten, stellen die Zahnärzte der Praxisklinik eine andere Tendenz fest: „Ästhetische Maßnahmen sind sehr gefragt. Eigentlich logisch: Schließlich waren wir 15 Monate lang fast nur zu Hause oder haben Maske getragen.“

Die Nachfrage nach professioneller Zahnreinigung, Bleaching und Zahnersatz sei erfreulich: „Wer etwas für die Zahnästhetik tut, hat zugleich positive Effekte für die Mundgesundheit.“

Kinderwunsch? Dann bitte auch zum Zahnarzt!

25.06.21
Kinderwunsch Dann bitte auch zum Zahnarzt
Mehr interdisziplinäre Vernetzung wünschen sich Gynäkologen mit Blick auf die Zahnmedizin. „Die Kollegen liegen damit absolut richtig“, weiß Dr. Michael Heller.

Bei Kinderwunsch sollten Zahnfleischerkrankungen ausgeschlossen werden, da diese bei Mann und Frau die Fruchbarkeit hemmen können.

Während der Schwangerschaft hilft eine gezielte Prophylaxe, die Zahngesundheit der Frau zu bewahren. „Jedes Kind kostet einen Zahn“, wusste der Volksmund dazu früher, als die Gründe noch nicht bekannt waren. Das sei heute zum Glück anders: „Dieser Satz braucht heute nicht mehr zu gelten. Wichtig ist allerdings, dass Frauen gut informiert durch die Schwangerschaft gehen und regelmäßige Kontrollen nutzen.“

Ist der Nachwuchs endlich da, helfen neue, einheitliche Fluorid-Empfehlungen, für starke und gesunde Zähne zu sorgen. „Und ab dem ersten Zahn sollte das Baby spielerisch den Zahnarztbesuch kennenlernen.“