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Neue Zahnärztin in der Praxisklinik

Die Stelle von Dr. Elena Walter übernimmt Simin Abazari. Nach Studium und Assistenzzeit in Düsseldorf freut sie sich auf die Teamarbeit in der Praxisklinik. Seit einem Jahr studiert sie außerdem für den „Master in Science in Oraler Chirurgie & Implantologie“ und wird dieses Studium 2017 abschließen. Wir begrüßen die neue Kollegin herzlich!

Tag der Zahngesundheit räumt auf

Am Sonntag, 25. September 2016 heißt es beim Tag der Zahngesundheit: „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen!“
Dabei geht es um das Aufräumen mit Omas Weisheiten wie „Ein Apfel ersetzt die Zahnbürste“ oder „Jedes Kind kostet einen Zahn“. „Mythen zu den Zähnen halten sich leider zäh“, weiß Dr. Michael Heller. „Wenn die Patienten zu uns kommen, können wir aufklären und Tipps zum sinnvollen Verhalten geben – doch leider warten viele Patienten zu lange, bis sie zum Zahnarzt gehen.“

Zu den wichtigsten Fakten gehört nach Einschätzung von Dr. Helge Alfers, dass Prophylaxe erwiesenermaßen wirkt: „Regelmäßige Kontrollen, eine gute Zahnpflege zuhause und die Unterstützung von speziell ausgebildeten Prophylaxe-Spezialistinnen sorgen dafür, dass Kinder mit kariesfreien Zähnen großwerden können. Und auch bei Erwachsenen erreichen wir, dass Zähne und Zahnfleisch dauerhaft gesund bleiben können.“

Das gelte natürlich auch für die Schwangerschaft: „Um ihre Zähne brauchen sich werdende Mütter heute bestimmt nicht mehr zu sorgen“, freut sich Drs. Raymond Metz.

Abbildung: Verein für Zahnhygiene e.V.

Der Anamnesebogen schützt vor Risiken

Einmal im Jahr proben die Mitarbeiter der Praxisklinik den Ernstfall: Sie üben unter Anleitung von Heike Regniet den Umgang mit Patienten, die einen allergischen Schock haben, deren Kreislauf zusammenbricht oder die einen Herzinfarkt erleiden. „Natürlich ist es nur ein Dummy, der plötzlich im Behandlungsstuhl zusammensackt“, sagt Dr. Helge Alfers.
„Aber Sie glauben nicht, wie anstrengend eine Herzmassage sein kann und welchen Muskelkater einige Kolleginnen am nächsten Tag hatten.“
Auch wenn das Wissen turnusmäßig aufgefrischt wird – Ziel der Praxis ist es, jeder Art von Notfall frühzeitig vorzubeugen. „Unser wichtigstes Hilfsmittel ist der Anamnesebogen“, betont Drs. Raymond Metz. „Wenn ein Patient vollständige Angaben zu Vorerkrankungen und Medikamenten macht, können wir die Behandlung vorausschauend planen.“ Änderungen müssten laufend nachgetragen werden.

Prophylaxe passend für Senioren

FrischmuthIm Alter kann die gewohnte Zahn- und Implantatpflege schwierig werden – etwa, weil die Beweglichkeit der Hände nachlässt. „Zum Glück gibt es heute gute Alternativen zu Zahnseide & Co.“, weiß Regina Frischmuth, erfahrene Prophylaxespezialistin der Praxisklinik.

Sie berät die Patienten zu Alternativen und gibt häufig auch pflegenden Angehörigen Tipps:
„Wichtig ist, dass wir mit dem Patienten eng zusammenarbeiten. Vor allem geht es darum, Zahnfleisch- und Implantatentzündungen vorbeugen, damit es keine Probleme beim Essen gibt.“ Dazu zeigt die Prophylaxespezialistin, wie Interdentalbürsten und andere Hilfsmittel funktionieren. „Letztlich finden wir immer eine gute, praktikable Lösung.“

Implantate ohne Knochenaufbau?!

In der Implantat-Sprechstunde der Praxisklinik ist Zeit für ausführliche Diagnose- und Beratungsgespräche. Und wohl deshalb sprechen Patienten Sorgen ehrlich an: „Natürlich kenne ich Implantate. Aber jetzt, wo ich selbst betroffen bin, wollte ich mal genau nachfragen …“ so oder so ähnlich äußern sich die Patienten – und zeigen damit, dass auch die informativsten Zeitungsberichte und Internetseiten erst dann richtig interessant werden, wenn aus dem Leser ein betroffener Patient wird.
„Auf solche Annahmen und Unsicherheiten gehen wir mit sehr viel Ruhe ein“, betont Zahnarzt Dr. Michael Heller. Zu einem Thema kursieren besonders viele Halbrichtigkeiten: „Beim Thema Implantate und Knochenaufbau ist vielen Patienten unklar, dass beides nicht untrennbar zusammengehört“, so Zahnarzt Dr. Helge Alfers.
„Wir machen deutlich, dass die persönlichen Voraussetzungen entscheidend sind – und wir erklären, wie wir auch nach längerer Zahnlosigkeit in zahlreichen Fällen ohne den zeitaufwendigen Knochenaufbau behandeln können“, sagt Zahnarzt Drs. Raymond Metz. „Neben der medizinischen Aufklärung ist ein wichtiger Effekt der Vorgespräche, dass Ängste abgebaut werden und Sicherheit entsteht“, wissen die Zahnärzte zu berichten.

Achte Zahnärztin für die Praxisklinik

Dr. Heike WegenerDr. Heike Wegener ergänzt das Zahnärzteteam der Praxisklinik. Die Duisburgerin ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund. „Für mich war immer klar, dass ich wieder als Zahnärztin arbeiten möchte.“ Für ihren Schwerpunkt Prothetik freut sie, dass sie nun eng mit den Zahntechnikern zusammenarbeiten kann.

30 Jahre lang perfekt verzahnt

Offene Grenzen machen vieles möglich: Nach dem Studium im niederländischen Utrecht konnte sich Drs. Raymond Metz am 13. Januar 1986 in Mülheim-Dümpten niederlassen – mit einem damals völlig neuen, vorsorgeorientierten Praxiskonzept.

„Wir haben seinerzeit in Mülheim adaptiert, was in der Niederlanden seit langem Standard ist“, berichtet Drs. Raymond Metz: „In den Niederlanden arbeiten Dentalhygienikerinnen wie meine Frau Dominique selbstständig mit Patienten. Der Zahnarzt ist nur gefordert, wenn eine Behandlung ansteht.“
Das stetige Wachstum der Praxis – auf heute 35 Mitarbeiter – führte schon 1994 dazu, dass Drs. Raymond Metz und Dr. Michael Heller eine Gemeinschaftspraxis gründeten.

Zwei Jahre später folgten Umbau und Erweiterung: „Wir erkannten schnell, dass wir mit einem eigenen Dentallabor den Patienten unnötige Wege und Zeitaufwand ersparen können“, erinnert sich Dr. Michael Heller. „Deshalb war uns wichtig, unser Konzept um diesen Baustein zu ergänzen.“

2005 wurde der Standort Dümpten endgültig zu klein: Gemeinsam mit dem dritten Partner Dr. Helge Alfers zogen Metz & Heller nach Mülheim-Saarn, wo Praxis, Klinikbereich und Dentallabor neue, nach modernsten Kriterien gestaltete Räume erhielten. 2012 erhielt schließlich die Prophylaxe einen eigenen Bereich im Erdgeschoss: „Diese barrierefreie Lösung freut besonders Familien mit Kinderwagen und ältere Patienten“, betont Dr. Helge Alfers.

Wie es weitergeht? Vielleicht mit Nick Metz. Er studiert derzeit Zahnmedizin im österreichischen Krems und hofft, nach Examen und Assistenzzeit in die Praxisklinik seines Vaters eintreten zu können.

Behandlung bis in die Wurzel

Drs. Raymond MetzTief in jeder Zahnwurzel liegt das Zahnmark mit zahllosen feinen Nervenfasern. Die filigra­nen Ka­näle sind eigentlich im Zahn­inne­ren gut geschützt. Nur bei durchschnittlich jedem sechs­ten Patienten musste in den letzten Jahren eine Wur­zel­behandlung erfolgen. „Eine aktuelle Untersuchung der Bar­mer GEK bestätigt unsere Er­fahrung, dass sich eine sorg­fälti­ge Wurzelbehandlung absolut lohnt“, erläutert Drs. Raymond Metz. „Neun von zehn Zähnen (89 %) sind laut Studie nach drei Jahren noch erhalten. Wichtig ist dabei, dass das entzündete oder ab­gestorbene Zahnmark wirklich voll­ständig entfernt wird.“
In der Praxisklinik werden die Kanäle teilweise mehrfach desinfiziert, bevor sie mit Füllmaterial ver­sehen und verschlossen werden. „Ein so behandelter Zahn kann wieder über Jahrzehnte pro­blemlos seine Dienste tun“, weiß Drs. Raymond Metz.

Parodontitis: Nur nicht lockerlassen!

2015-02-20_AlfersDie Paro­don­­ti­tis gehört zu den un­ter­schätzten Krank­heiten: „Oft dauert es lan­ge, bis eine Pa­ro­don­ti­tis rich­tig behandelt wird. Und viele Pa­tienten hoffen im­mer noch, dass eine ein­ma­li­ge Behandlung ge­nügt, um die Er­kran­kung aus­­zu­­ku­rie­ren“, weiß Dr. Helge Alfers.
Die Praxisklinik nutzt sanfte, aber effiziente Therapien: „Zuerst stellen wir mit dem aMMP-8-Test ein­deutig fest, ob die Entzündung schon zu einem Knochenabbau führt“, so Dr. Michael Heller. Die nachfolgende Behandlung geht „in die Tiefe“ und entfernt Beläge und Bakterien in den Zahn­fleischtaschen. „Das muss heute nicht mehr als Kürettage mit Antibiotikagabe geschehen. Wir setzen die sanfte photodynamische (Laser-)Therapie ein, die auch schlecht zugängliche Stel­len im Mund zuverlässig erreicht. So entsteht wieder ein gesundes Gleichgewicht.“ Wichtig: „Der Be­hand­lungs­­­erfolg hält nur an, wenn Patienten mit gu­ter Mund­hy­gie­ne und re­gel­mäßi­ger Er­hal­tungs­therapie dran­bleiben!“ Dranbleiben lohnt sich doppelt: „Als zusätzliche Mo­ti­vation verlängern wir bei regelmäßiger Pro­phy­laxe die Garantie auf Zahn­ersatz aus unserem Labor.“