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Bei unerfülltem Kinderwunsch: Auch an Parodontitis denken!

Je älter Paare sind, die Nachwuchs bekommen möchten, desto mehr Zyklen kann es bis zu einer Schwangerschaft dauern.
Doch nicht nur die nachlassende Fruchtbarkeit der Partner kann zum Problem werden – Studien zeigen nun, dass Entzündungen im Mund eine Schwangerschaft verhindern können. „Bei Männern lassen sich die Keime aus der Mundhöhle im Sperma nachweisen“, erläutert Drs. Raymond Metz. „Wird die Parodontitis erfolgreich behandelt, enthält eine Samenprobe auch wieder mehr gesunde Spermien.“
Auch bei Frauen kann es bei einer chronischen Zahnfleischentzündung mit der Schwangerschaft länger dauern oder gar nicht klappen. „Sie müssen zudem eine Fehl- oder Frühgeburt fürchten“, weiß Dr. Michael Heller, „weil die Keime aus der Mundhöhle im ganzen Körper eine Belastung darstellen.“ Zum Glück sei die Parodontititsbehandlung dank moderner Verfahren heute schonend und erfolgreich möglich: „Für betroffene Paare können wir die Chancen ganz entscheidend verbessern, Nachwuchs zu bekommen. Sicherheit geben weitere Kontrolltermine während der Schwangerschaft.“

Kinderzähne profitieren von gesunder Süße

Es muss nicht immer Industriezucker sein: Vor allem in Bonbons und Kaugummis werden immer häufiger zahnfreundliche Süßungsmittel eingesetzt – zu erkennen am „Zahnschirmchen“.
„Forscher an der technischen Universität Wien haben nun einen Weg gefunden, den Süßstoff Xylitol mit nur einem Herstellungsschritt zu fertigen“, weiß Dr. Helge Alfers. „Dadurch wird die Herstellung umweltfreundlicher und preiswerter.“ Eltern haben die Möglichkeit, beim Einkauf nun noch mehr auf das Zahnschirmchen zu achten. „Gute Mundhygiene ist wichtig. Doch zusätzlich sollten wir vermeiden, dass Kinderzähne mit allzu viel Zucker in Berührung kommen – durch ausgewogene Ernährung und bewusstes Naschen .“ Zusätzlich sorgt eine spezielle Prophylaxe für Kinder dafür, dass Kinder ohne Karies aufwachsen können.

Drs. Raymond Metz ist District Governor für Rotary

Die Jahre 2017 und 2018 wird Drs. Die Jahre 2017 und 2018 wird Drs. Raymond Metz sicherlich in besonderer Weise erleben: Von Juli 2017 bis Juni 2018 ist er „District Governor“ für die 78 Rotary Clubs in der Region. In dieser Zeit wird er Clubaktivitäten und Projektarbeit in den 78 Rotary Clubs zwischen Grevenbroich und Rheine auf der einen Seite sowie Rotary International auf der anderen Seite koordinieren und verantworten. „Eine spannende und dankbare Aufgabe auf nationaler sowie internationaler Ebene und eine tolle Ergänzung zu meiner bisherigen Aufgabe im rotarischen deutsch-niederländischen Länderausschuss“, sagt der Praxisgründer.
Wegen dieser anspruchsvollen Aufgabe wird Drs. Metz auf seinen Urlaub verzichten und von Juli bis Anfang Oktober weniger Stunden in der Praxis anwesend sein. „In der Zeit werde ich alle Clubs im Distrikt persönlich besuchen und verantwortlich zeichnen für ehrenamtliche Projekte von Rotary International“, erläutert Drs. Metz.
Dazu gehört auch das Rotary-Projekt „End Polio Now“, das Drs. Metz besonders am Herzen liegt: „Es ist das größte Projekt, das Rotary jemals angepackt hat. Seit 1988 ist es durch massive Impfkampagnen gelungen, die Welt zu 99,9 Prozent von Kinderlähmung zu befreien. Das Ziel von 100 % hoffen wir 2018 zu erreichen. Wenn dann drei Jahre lang keine Neuinfektion auftritt, ist die Welt poliofrei.“

Zahnersatz in weißer Vollkeramik

Das hauseigene Dentallabor in der Praxisklinik bietet viele Vorteile: Die Wege sind kurz und die Zahntechniker können sich direkt mit Zahnarzt und Patient besprechen.
So wird es auch leichter, Zahnersatz exakt abzustimmen. Mit dem hochmodernen Cercon-System entsteht metallfreier Zahnersatz in Vollkeramik. Vor allem bei Frontzähnen sorgt dieses Material für eine sehr natürliche Wirkung. „Zur exakten Abformung eines zu ersetzenden Zahns nutzen wir einen hochpräzisen Scanner“, erläutert Birgit Franken, die das Dentallabor leitet. „Wir konstruieren den Zahnersatz am Computer, gefräst wird automatisiert in einem eigenen Fräsraum.“
Abschließend entsteht die keramische Deckschicht – sie wird vom Techniker in Handarbeit individuell aufgebracht. Der Zahnersatz sei von höchster Präzision und Passgenauigkeit, weiß Dr. Michael Heller. „Wir sind überzeugt: Durch Cercon profitieren alle, am meisten unsere Patienten!“

1:1-Betreuung stärkt die Zahngesundheit


In der Praxisklinik besteht das Team nun aus acht Zahnärzten und acht Prophylaxe-Spezialistinnen. „Dieses 1:1-Konzept ermöglicht es, dass Vorsorgetermin und Prophylaxe optimal kombiniert werden können“, so Drs. Raymond Metz. Ihm sind die bestmögliche Verknüpfung von Kontrolle, Therapie und Prophylaxe schon lange ein zentrales Anliegen. „Die Patienten profitieren dabei von reibungslos ineinandergreifenden Abläufen.“

Die ausgewogene Personalstruktur gebe darüber hinaus Gelegenheit, die Patienten intensiver zu betreuen. „Während im Gespräch mit dem Zahnarzt meist akute Fragen im Vordergrund stehen, beantworten unsere Prophylaxe-Spezialistinnen Fragen zur Zahngesundheit und Zahnpflege“, so Dr. Michael Heller. „Ihre Aufgabe ist es auch, richtige Putztechniken zu vermitteln oder auf kleine ‚Schwachstellen‘ hinzuweisen.“

Selbst Patienten, die ungern zum Zahnarzt gehen, könnten sich im separaten Prophylaxebereich deutlich besser entspannen. Auch Kinder und Jugendliche mögen die fröhlichen Behandlungsräume im Erdgeschoss – bei ihnen übernimmt sogar die gesetzliche Krankenversicherung die regelmäßige Individual-Prophylaxe und „Putzschule“.
Mehr Zeit, weniger Stress, bessere Zahngesundheit – Resultate, die dank der 1:1-Betreuung noch besser gelingen können.

Neue Zahnärztin in der Praxisklinik

Die Stelle von Dr. Elena Walter übernimmt Simin Abazari. Nach Studium und Assistenzzeit in Düsseldorf freut sie sich auf die Teamarbeit in der Praxisklinik. Seit einem Jahr studiert sie außerdem für den „Master in Science in Oraler Chirurgie & Implantologie“ und wird dieses Studium 2017 abschließen. Wir begrüßen die neue Kollegin herzlich!

Tag der Zahngesundheit räumt auf

Am Sonntag, 25. September 2016 heißt es beim Tag der Zahngesundheit: „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen!“
Dabei geht es um das Aufräumen mit Omas Weisheiten wie „Ein Apfel ersetzt die Zahnbürste“ oder „Jedes Kind kostet einen Zahn“. „Mythen zu den Zähnen halten sich leider zäh“, weiß Dr. Michael Heller. „Wenn die Patienten zu uns kommen, können wir aufklären und Tipps zum sinnvollen Verhalten geben – doch leider warten viele Patienten zu lange, bis sie zum Zahnarzt gehen.“

Zu den wichtigsten Fakten gehört nach Einschätzung von Dr. Helge Alfers, dass Prophylaxe erwiesenermaßen wirkt: „Regelmäßige Kontrollen, eine gute Zahnpflege zuhause und die Unterstützung von speziell ausgebildeten Prophylaxe-Spezialistinnen sorgen dafür, dass Kinder mit kariesfreien Zähnen großwerden können. Und auch bei Erwachsenen erreichen wir, dass Zähne und Zahnfleisch dauerhaft gesund bleiben können.“

Das gelte natürlich auch für die Schwangerschaft: „Um ihre Zähne brauchen sich werdende Mütter heute bestimmt nicht mehr zu sorgen“, freut sich Drs. Raymond Metz.

Abbildung: Verein für Zahnhygiene e.V.

Der Anamnesebogen schützt vor Risiken

Einmal im Jahr proben die Mitarbeiter der Praxisklinik den Ernstfall: Sie üben unter Anleitung von Heike Regniet den Umgang mit Patienten, die einen allergischen Schock haben, deren Kreislauf zusammenbricht oder die einen Herzinfarkt erleiden. „Natürlich ist es nur ein Dummy, der plötzlich im Behandlungsstuhl zusammensackt“, sagt Dr. Helge Alfers.
„Aber Sie glauben nicht, wie anstrengend eine Herzmassage sein kann und welchen Muskelkater einige Kolleginnen am nächsten Tag hatten.“
Auch wenn das Wissen turnusmäßig aufgefrischt wird – Ziel der Praxis ist es, jeder Art von Notfall frühzeitig vorzubeugen. „Unser wichtigstes Hilfsmittel ist der Anamnesebogen“, betont Drs. Raymond Metz. „Wenn ein Patient vollständige Angaben zu Vorerkrankungen und Medikamenten macht, können wir die Behandlung vorausschauend planen.“ Änderungen müssten laufend nachgetragen werden.

Prophylaxeteam freut sich über neue Kolleginnen

Zwei weitere Prophylaxe-Spezialistinen für die Praxisklinik: Das erleichtert die Kombination von Vorsorgetermin und Prophylaxe.

Susanne Foitzik (links) ist ausgebildete Prophylaxeassistentin und Gesundheitspädagogin – und damit doppelt qualifiziert für ihre liebste Aufgabe: „Es macht mir große Freude, Menschen in ihrer Zahngesundheit zu unterstützen.“ Ihren Ausgleich findet sie beim schneidern und nähen.

Sabine Dobisch möchte mit der Prophylaxe ihre Patienten „motivieren, ihren Zähnen und somit sich selbst etwas Gutes zu tun.“ Sie genießt das angenehme Ambiente der Praxisklinik und das gute Klima. In ihrer Freizeit freut sie sich über Naturerlebnisse – zu Hause und auf Reisen.