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Neue Studien: Implantate sind verlässlich, wenn …


So ehrlich sollten alle Mediziner sein, die operieren: Ja, es kann Komplikationen geben. Und nein: Nicht bei jedem Patienten ist jeder Wunsch erfüllbar. „Die Implantat-OP gilt als sehr sicherer Eingriff. Neue internationale Studien zeigen, was die Implantat-OP erfolgreich macht und den Langzeiterfolg sichert. Sie sagen auch, welche Risiken Patienten bekannt sein sollten“, so Dr. Michael Heller. Diese vier zentralen Punkte sollten Patienten kennen:

  1. Vorerkrankungen erst therapieren, dann implantieren

Bei Patienten mit einer ausgeprägten Zahnfleischentzündung (Parodontitis) reduziert eine vor­herige Therapie das Risiko – wichtig ist, dass auch die Nachsorge gezielt erfolgt. „Auch ‚Knirschen‘ ist ein Risiko, das zu­vor abgeklärt werden sollte“, betont Drs. Raymond Metz.

  1. Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko für Implantatverlust

Bei Rauchern leidet die Durch­blutung der Mundhöhle. Dadurch steigt das Infektionsrisiko, aus dem Entzündungen und Knochenabbau resultieren können.

  1. Spezialisten für Implantologie behandeln erfolgreicher

Spezialisierte Implantologen haben eine Misserfolgsrate von niedrigen drei Prozent. Bei allgemein praktizierenden Zahnärzten ist das Risiko für Implantatverlust mehr als doppelt so hoch, nämlich sieben Prozent.

  1. Eine regelmäßige Nachsorge sichert den Langzeiterfolg

Zahnimplantate sind eine Investition, die gepflegt werden muss. Nur so bleibt die Zufriedenheit erhalten.

Mehr zum Thema:

http://praxisklinik-ruhrgebiet.de/leistungen/implantate-muelheim/

Neues aus unserem Team

Andrea Pöhlker (links) Unsere neue Zahntechnikerin ist sehr glücklich, nach ihrer Elternzeit wieder ihren Traumberuf auszuüben und im Team zu arbeiten. „Besonders mag ich die handwerkliche Komponente bei der individuellen Fertigung des Zahnersatzes. Und Routine gibt es zum Glück auch nicht.“

Eine Teilzeitregelung macht es ihr möglich, entspannte Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Und wenn der Tag genug Stunden hat, greift sie gerne zum Buch.

Wir bedanken uns außerdem herzlich bei Karin Frehmann, die sich nach 14 Jahren Praxiszugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Ihre bisherigen Aufgaben am Empfang und hinter den Kulissen in der Verwaltung hat Lisa-Marie Kroll übernommen. „Damit hat sich mein Tätigkeitsfeld komplett verändert. Das war auf der einen Seite eine echte Herausforderung, auf der anderen Seite unglaublich spannend“, sagt sie. Als sie in der Praxisklinik anfing, war sie von der guten Organisation der Praxis beeindruckt. Jetzt hat sie das selbst in der Hand …

Spitzenplattform für Top-Implantologen

Die international agierenden „Leading Implant Centers“ legen strenge Kriterien an: Hier werden nur solche Implantologen aufgenommen, die sich qualitativ auf dem höchsten Ausbildungs- und Zertifizierungsniveau der einzelnen Fachgesellschaften befinden.

Diese strenge Auswahl ist damit ein verlässliches Entscheidungsmerkmal für Patienten, die sich auf eine besoners hohe Behandlungsqualität verlassen möchten.

Wir freuen uns, dass wir die Kriterien zur Aufnahme erfüllen konnten – und natürlich darauf, uns dort künftig engagiert einbringen zu können!

http://www.leadingimplantcenters.com/de/klinik/michael-heller/

Cantuccini

Zutaten für 1 Backblech
(30-60 Stück)

• 250 g Weizenmehl
• 200 g Zucker
• ½ TL Zimt, gemahlen
• 2 Eier
• 50 g Butter, weich
• 100 g Mandeln, gemahlen
(evtl. blanchieren)
• 50 g Mandeln, ganz
(evtl. blanchieren)

Mehl in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Zimt, Eier, Butter und gemahlene Mandeln zufügen. Von Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Ganze Mandeln zufügen und untermischen.
Den Backofen auf 175 Grad (Umluft 155 Grad) vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Rollen von 1-3 cm Durchmesser formen – die einen mögen kleine, die anderen größere Cantuccini.

Die Teigrollen mit Abstand auf das Backblech legen, 20 Min. auf mittlerer Schiene backen und etwas auskühlen lassen.
In 1 cm breite Streifen schneiden, die Kekse mit der Schnittfläche auf das Backblech legen und bei gleicher Temperatur nochmals 15-20 Min. auf unterster Schiene backen, bis sie trocken und gehärtet sind.

Varianten:
Der Teig kann zusätzlich zu den ganzen Mandeln mit 25 g Pistazienkernen angereichert werden. Diese Variante schmeckt nicht nur sehr gut, die Pistazien sorgen auch für farbliche Akzente. Andere Bäckerinnen schwören auf 25 g Rosinen oder Cranberries im Teig.
In der Weihnachtsbäckerei kom­men je 1/2 TL Zimt und Kardamom in den Teig.

Sinnvolle Vernetzung

Per Post, am Empfang oder bei Veranstaltungen erhalten unsere Patienten aktuelle Post: ihren persönlichen „Patientenbrief“. Wenn dort der Platz für wichtige Informationen nicht ausreicht, verweisen wir auf unsere Internetseite.
Zusätzlich bilden wir kleine quadratische Symbole ab: „Wenn Sie diese QR-Codes scannen, finden Sie zusätzliche Informationen zum Thema auf unserer Webseite“, erläutert Dr. Michael Heller. Der erforderliche „QR-Reader“ ist kostenlos als App installierbar.
Möglich wird der zusätzliche Service durch einen technische und inhaltliche Überarbeitung der Praxis-Webseite: „Wir haben dafür gesorgt, dass die Zusatz-Infos auf Smartphone und Tablet komfortabel nutzbar sind.“

Bei unerfülltem Kinderwunsch: Auch an Parodontitis denken!

Je älter Paare sind, die Nachwuchs bekommen möchten, desto mehr Zyklen kann es bis zu einer Schwangerschaft dauern.
Doch nicht nur die nachlassende Fruchtbarkeit der Partner kann zum Problem werden – Studien zeigen nun, dass Entzündungen im Mund eine Schwangerschaft verhindern können. „Bei Männern lassen sich die Keime aus der Mundhöhle im Sperma nachweisen“, erläutert Drs. Raymond Metz. „Wird die Parodontitis erfolgreich behandelt, enthält eine Samenprobe auch wieder mehr gesunde Spermien.“
Auch bei Frauen kann es bei einer chronischen Zahnfleischentzündung mit der Schwangerschaft länger dauern oder gar nicht klappen. „Sie müssen zudem eine Fehl- oder Frühgeburt fürchten“, weiß Dr. Michael Heller, „weil die Keime aus der Mundhöhle im ganzen Körper eine Belastung darstellen.“ Zum Glück sei die Parodontititsbehandlung dank moderner Verfahren heute schonend und erfolgreich möglich: „Für betroffene Paare können wir die Chancen ganz entscheidend verbessern, Nachwuchs zu bekommen. Sicherheit geben weitere Kontrolltermine während der Schwangerschaft.“

Kinderzähne profitieren von gesunder Süße

Es muss nicht immer Industriezucker sein: Vor allem in Bonbons und Kaugummis werden immer häufiger zahnfreundliche Süßungsmittel eingesetzt – zu erkennen am „Zahnschirmchen“.
„Forscher an der technischen Universität Wien haben nun einen Weg gefunden, den Süßstoff Xylitol mit nur einem Herstellungsschritt zu fertigen“, weiß Dr. Helge Alfers. „Dadurch wird die Herstellung umweltfreundlicher und preiswerter.“ Eltern haben die Möglichkeit, beim Einkauf nun noch mehr auf das Zahnschirmchen zu achten. „Gute Mundhygiene ist wichtig. Doch zusätzlich sollten wir vermeiden, dass Kinderzähne mit allzu viel Zucker in Berührung kommen – durch ausgewogene Ernährung und bewusstes Naschen .“ Zusätzlich sorgt eine spezielle Prophylaxe für Kinder dafür, dass Kinder ohne Karies aufwachsen können.

Drs. Raymond Metz ist District Governor für Rotary

Die Jahre 2017 und 2018 wird Drs. Die Jahre 2017 und 2018 wird Drs. Raymond Metz sicherlich in besonderer Weise erleben: Von Juli 2017 bis Juni 2018 ist er „District Governor“ für die 78 Rotary Clubs in der Region. In dieser Zeit wird er Clubaktivitäten und Projektarbeit in den 78 Rotary Clubs zwischen Grevenbroich und Rheine auf der einen Seite sowie Rotary International auf der anderen Seite koordinieren und verantworten. „Eine spannende und dankbare Aufgabe auf nationaler sowie internationaler Ebene und eine tolle Ergänzung zu meiner bisherigen Aufgabe im rotarischen deutsch-niederländischen Länderausschuss“, sagt der Praxisgründer.
Wegen dieser anspruchsvollen Aufgabe wird Drs. Metz auf seinen Urlaub verzichten und von Juli bis Anfang Oktober weniger Stunden in der Praxis anwesend sein. „In der Zeit werde ich alle Clubs im Distrikt persönlich besuchen und verantwortlich zeichnen für ehrenamtliche Projekte von Rotary International“, erläutert Drs. Metz.
Dazu gehört auch das Rotary-Projekt „End Polio Now“, das Drs. Metz besonders am Herzen liegt: „Es ist das größte Projekt, das Rotary jemals angepackt hat. Seit 1988 ist es durch massive Impfkampagnen gelungen, die Welt zu 99,9 Prozent von Kinderlähmung zu befreien. Das Ziel von 100 % hoffen wir 2018 zu erreichen. Wenn dann drei Jahre lang keine Neuinfektion auftritt, ist die Welt poliofrei.“

Antibiotika: Was sich ändern muss. Was machbar ist.

Bis heute kann die Menschheit Paul Ehrlich, Alexander Fleming und den anderen „Vätern“ der Antibiotika für ihre Forschungsarbeit dankbar sein.
„Heute beschäftigen uns jedoch weniger Berichte über Therapien, sondern Nachrichten über resistente Erreger“, bedauert Dr. Michael Heller. „Leider tragen auch die deutschen Zahnärzte zum Problem bei: Sie verschreiben fast zehn Prozent der Antibiotika, obwohl einige der Präparate wegen riskanter Nebenwirkungen in der Kritik stehen. Sie verzichten häufig auf die Bestimmung des Erregers und therapieren dadurch unpassend. Sie wissen oft zu wenig über Resistenzen und kümmern sich nicht um alternative Behandlungsmethoden.“ Die Zahnärzte der Praxisklinik setzen sich daher für Zahnfleischbehandlungen ohne Antibiotika ein: „In vielen Fällen gelingt uns das auch. Wir sind heute in der Lage, eine Parodontitis so zu behandeln, dass kaum noch Erreger im Mund verbleiben. Dadurch kann wieder ein gesundes Gleichgewicht entstehen, bei dem die ‚guten‘ Bakterien die gefährlichen Erreger in Schach halten“, erläutert Dr. Helge Alfers. Notwendig seien eine exakte Diagnose, die gezielte Behandlung mit der antimikrobiellen photodynamischen Therapie und eine individuell abgestimmte Nachsorge: „Wir wissen, dass wir damit dem Teufelskreis aus Parodontitis und Antibiotika eine sanfte, erfolgreiche Therapie entgegensetzen können.“